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[title] Mehr Netto vom Brutto bei Prämien durch das Jahressechstel? [selftext] Hallo zusammen, ich arbeite als Arbeiter im eisen- und metallverarbeitenden Gewerbe (KV Österreich) und habe die Möglichkeit, freiwillig eine stündliche Leistungsprämie in Höhe von 25% meines Bruttostundenlohns zu verdienen – ich kann selbst entscheiden wie viele Stunden ich davon mache, je nach Motivation und Kapazität. Die Prämie wird monatlich laufend ausbezahlt. Mein Chef meint, ich soll möglichst viele Prämienstunden machen, weil das das Jahressechstel erhöht – und das zahlt sich laut ihm besonders aus, weil mein Grundlohn relativ niedrig und mein laufender Bezug relativ hoch ist. Konkret meint er sogar, dass die Leistungsprämie dadurch jeden Monat begünstigt besteuert ausbezahlt wird - bis zu einem gewissen Punkt, das versuche ich rauszufinden. Die Lohnverrechnerin ist leider krank. Zum Hintergrund: Mein KV-Grundlohn liegt bei ca. € 2.950 (Lohngruppe 3, ohne Überbezahlung), mein tatsächlicher Durchschnittslohn beträgt aber ohne 13./14. Gehalt ca. € 6.200 brutto – der Unterschied kommt durch Überstunden und Zulagen zustande. Soweit ich das verstehe: • Monatlich laufend ausbezahlte Bezüge (inkl. Zulagen, Überstunden, Prämien) erhöhen das Jahressechstel • Das Jahressechstel bestimmt wie viel vom 13./14. Gehalt und bestimmten Sonderzahlungen nur mit 6% versteuert wird Meine Frage: Stimmt es, dass die Prämie monatlich begünstigt besteuert ausbezahlt wird? Oder profitiere ich vom höheren Jahressechstel nur dann, wenn meine Sonderzahlungen (13./14. Gehalt) das Jahressechstel überschreiten? Bei mir ist das aktuell nicht der Fall (Jahressechstel ~€ 12.500, Sonderzahlungen zusammen ~€ 7.400). Ich hatte versucht durch das Internet herauszufinden, welche Anzahl an Leistungsprämien-Stunden monatlich in meinem konkreten Fall sinnvoll wären, nur bin ich bislang nicht wirklich klüger geworden. Ich habe auch vom „Formel-7-Modell" gelesen – also 6/7 der Prämie laufend, 1/7 als Sonderzahlung begünstigt mit 6% versteuert. Wäre das bei einer monatlichen Leistungsprämie überhaupt anwendbar? Und warum soll sich das gerade bei niedrigem Grundlohn besonders lohnen? Kennt sich jemand aus? Danke!
Title
Mehr Netto vom Brutto bei Prämien durch das Jahressechstel?
Selftext
Hallo zusammen, ich arbeite als Arbeiter im eisen- und metallverarbeitenden Gewerbe (KV Österreich) und habe die Möglichkeit, freiwillig eine stündliche Leistungsprämie in Höhe von 25% meines Bruttostundenlohns zu verdienen – ich kann selbst entscheiden wie viele Stunden ich davon mache, je nach Motivation und Kapazität. Die Prämie wird monatlich laufend ausbezahlt. Mein Chef meint, ich soll möglichst viele Prämienstunden machen, weil das das Jahressechstel erhöht – und das zahlt sich laut ihm besonders aus, weil mein Grundlohn relativ niedrig und mein laufender Bezug relativ hoch ist. Konkret meint er sogar, dass die Leistungsprämie dadurch jeden Monat begünstigt besteuert ausbezahlt wird - bis zu einem gewissen Punkt, das versuche ich rauszufinden. Die Lohnverrechnerin ist leider krank. Zum Hintergrund: Mein KV-Grundlohn liegt bei ca. € 2.950 (Lohngruppe 3, ohne Überbezahlung), mein tatsächlicher Durchschnittslohn beträgt aber ohne 13./14. Gehalt ca. € 6.200 brutto – der Unterschied kommt durch Überstunden und Zulagen zustande. Soweit ich das verstehe: • Monatlich laufend ausbezahlte Bezüge (inkl. Zulagen, Überstunden, Prämien) erhöhen das Jahressechstel • Das Jahressechstel bestimmt wie viel vom 13./14. Gehalt und bestimmten Sonderzahlungen nur mit 6% versteuert wird Meine Frage: Stimmt es, dass die Prämie monatlich begünstigt besteuert ausbezahlt wird? Oder profitiere ich vom höheren Jahressechstel nur dann, wenn meine Sonderzahlungen (13./14. Gehalt) das Jahressechstel überschreiten? Bei mir ist das aktuell nicht der Fall (Jahressechstel ~€ 12.500, Sonderzahlungen zusammen ~€ 7.400). Ich hatte versucht durch das Internet herauszufinden, welche Anzahl an Leistungsprämien-Stunden monatlich in meinem konkreten Fall sinnvoll wären, nur bin ich bislang nicht wirklich klüger geworden. Ich habe auch vom „Formel-7-Modell" gelesen – also 6/7 der Prämie laufend, 1/7 als Sonderzahlung begünstigt mit 6% versteuert. Wäre das bei einer monatlichen Leistungsprämie überhaupt anwendbar? Und warum soll sich das gerade bei niedrigem Grundlohn besonders lohnen? Kennt sich jemand aus? Danke!
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